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<pre>Dass die Wettanbieter hier vor allem an den Überraschungs-Aufsteiger aus Darmstadt denken, können wir ausgesprochen gut nachvollziehen: Selbst die stabil gestaltete Hinrunde kann die Lilien am Ende wohl nicht vor der sofortigen Rückkehr in das Unterhaus der Bundesliga retten.  <p> Nachdem es zum Saison-Auftakt ein 0:2 bei Borussia Mönchengladbach gesetzt hatte, gab es am vergangenen Spieltag zu Hause eine 1:3-Niederlage gegen den VfL Wolfsburg.  <p>  Am Ende standen 12:0 Ecken und die Stuttgarter hatten nicht einen Schuss auf das Tor von Manuel Neuer zu verzeichnen. Kovac war ebenfalls zufrieden: „So kann man weitermachen. Ich hoffe, dass wir das in Zukunft genauso machen wie heute.“ <p> Ob sich dieses Versäumnis nun ausgerechnet bei eben der sich auf jenem vierten Rang einordnenden Werkself reparieren lässt, dürfte nach den zuletzt zuhauf erfolglos absolvierten Auswärtsspielen ausgesprochen fraglich sein. <p>  Dennoch gehen die Wettfreunde davon aus, dass die Roten unter dem Strich etwas zu wenig anzubieten haben, um vor der Vollendung der Talfahrt schnell noch den Liga-Giganten zu düpieren — selbst per eingeschaltetem Autopilot werden den Bayern die Punkte hier nicht zu nehmen sein.  </pre>


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<pre>Nachdem für die Berliner insbesondere das Kalenderjahr 2014 einem einzigen Albtraum glich, wurde zuletzt auch der Klassenerhalt in der leicht verbesserten Rückrunde lediglich mit unansehnlichem Anti-Fußball auf die Beine gestellt — ein Hängen und Gewürge, dass den eigenen Fans auf Dauer beim besten Willen nicht mehr zuzumuten ist.  <p> Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil die jüngsten Resultate nicht auf ein bevorstehendes Aufbäumen schließen lassen: Der Zauber des einstmals mit so großem Schwung gestarteten Maik Walpurgis hat sich mit dem Beginn der Rückrunde umgehend verflüchtigt.  <p>  Nach zuvor nur mäßig überzeugenden drei ungeschlagenen Partien (1 Sieg, 2 Remis) wurde der Trip an den Niederrhein als Schwungrad bis in die Winterpause genutzt; nach dem besagten 5:1-Erfolg waren die Werks-Kicker auch in den folgenden zehn Pflichtspielen einfach nicht zu knacken. <p> Sollte dieser nicht gelingen, droht Bayer 04 sogar der Absturz ans Tabellenende — nämlich dann, wenn Freiburg und Stuttgart im direkten Duell beispielsweise unentschieden spielen. <p>  An sich hätte bereits am vergangenen Sonntag ein Sieg zu Buche stehen sollen, doch gegen Bremen ließen die Königblauen nicht nur zahlreiche Torchancen aus, sondern zeigten auch Stellungsfehler in der Defensive, die von den „Werder-Opas“ Clemens Fritz und Claudio Pizarro perfekt ausgenutzt wurden.  </pre> 


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<pre> Da die Münchner als besonders nachtragend gelten, wird der Rekordmeister die Gunst der Stunde sicherlich nicht ungenutzt verstreichen lassen; die Schwäche der Fohlen bietet schließlich die große Chance, sich genüsslich für die zahlreichen Enttäuschungen der vergangenen Jahre zu revanchieren.  <p> Dazu fordert er aufgrund der bevorstehenden Dreifach-Belastung eine bessere Chancenverwertung als in der letzten Saison: „Es wäre ratsam, hin und wieder Spiele früher zu entscheiden.“  <p>  Im Zuge dessen sah sich das 72-jährige Trainer-Urgestein offenbar auch veranlasst, die unter Vorgänger Carlo Ancelotti zunehmend überbordenden Egos mancher Stars etwas einzubremsen. Absicht dahinter war es vor allem, die Stimmung innerhalb der Mannschaft zu verbessern. <p>  In der Innenverteidigung deutete Neuzugang Bartra an, dass er Hummels vergessen machen kann. Der Spanier agierte im Spielaufbau ganz stark, setzte immer wieder seine technischen sowie strategischen Fertigkeiten ein. <p>  „Wir haben viele Fehler gemacht, wir haben keine Körpersprache gehabt, wir haben nicht dagegen gehalten.“  </pre>


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<pre> Dortmund hat in den bisherigen 5 Liga-Spielen dieser Saison insgesamt 15 Tore erzielt – mehr als jede Mannschaft.  <p> Um nun trotzdem noch in die Champions League einzubiegen, macht sich im abschließenden Heimspiel gegen Hannover wohl ausgerechnet ein Schützenfest erforderlich.   <p> Die jüngste 1:2-Niederlage gegen Frankfurt hat es dabei wieder ein bisschen unwahrscheinlicher gemacht, dass sich der Hertha im nächsten Frühjahr erneut nach den europäischen Sternen strecken darf — ausgerechnet im Olympiastadion wurde der Sprung in die obere Tabellenhälfte verpasst. <p>  „Spieler wie Ribery darf man nie abschreiben, er hat außergewöhnliche Klasse“, schwärmt Sport-Vorstand Matthias Sammer vom dribbelstarken Franzosen.  <p> Weil die Leistung gegen den FC trotz der torlosen Nullnummer gestimmt habe und die Schwarz-Gelben ihre beeindruckende Liga-Heimserie damit auf 36 ungeschlagene Partien ausbauen konnten, ist Tuchel überzeugt: „Wir haben es immer noch selbst in der Hand.“  </pre>


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<pre> „Wir haben verdient verloren, weil wir zu wenig investiert haben. Die Leidenschaft war nicht genug“, so das Resümee von BVB-Schlussmann Roman Bürki nach der sensationellen 1:2-Pleite des Tabellenführers bei Fortuna Düsseldorf.  <p> Unser Tipp: Hoffenheim und Leverkusen liefern sich ein Unentschieden, dem es nicht an Toren mangeln wird!  <p>  „Wir wackeln nicht mehr so. Dass wir jetzt seit acht Spielen ungeschlagen sind, kommt nicht von ungefähr“, so der Leverkusen-Keeper nach dem Erfolg in Frankfurt. Gegen die Dortmunder Offensiv-Power werden sich die Rheinländer warm anziehen müssen. Mit 33 erzielten Toren hat der BVB immer noch den erfolgreichsten Angriff. <p>  Vor dem direkten Duell am Böllenfalltor haben die Konkurrenten aus Darmstadt und Hoffenheim jeweils drei Zähler vorzuweisen — in einer wirklich ligatauglichen Verfassung konnten sich bisher aber freilich nur die Gäste aus dem Kraichgau präsentieren.  <p> Bezeichnend: In den jüngsten drei Ligaspielen gegen Leipzig, Frankfurt und Augsburg sammelten die Borussen nur einen einzigen Punkt. Hinzu kam die bittere Erkenntnis, durch das peinliche 1:1 bei Gruppen-Außenseiter APOEL Nikosia wohl die letzte Chance auf die Champions League K.o.-Phase verspielt zu haben.  </pre>


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